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Tipps für die Reisezeit –

So bleiben Sie im Urlaub gesund

Gesundheitsblog Mai 2019

Tipps für die Reisezeit – So bleiben Sie im Urlaub gesund

Der Sommer ist für viele die schönste Zeit des Jahres. Die sonnigen Tage locken uns nach Draußen, man trifft sich in der Lieblingseisdiele oder zum Grillen im Garten und verbringt gerne entspannte Stunden an Badeseen oder im Pool. Daneben ist der Sommer aber vor allem eines: Hauptreisezeit! Ganz egal, wohin es geht: Eine Erkrankung soll den Urlaub nicht verderben. Einfache Tipps helfen, sich gut auf mögliche Reisekrankheiten vorzubereiten und die Reiseapotheke für den Fall der Fälle adäquat zu bestücken.

So sind Magen-Darm-Beschwerden im Urlaub kein Thema

Manchmal fängt der Urlaub gleich mit Beschwerden an, die meisten von uns kennen es: Bei kurvenreichen Auto- oder Busfahrten, turbulenten Flügen aber auch auf Schiffen bei starkem Seegang spielt so mancher Magen verrückt. Wenn der Körper in Ruhe ist, das Auge jedoch wahrnimmt, dass sich die Umgebung um ihn herum bewegt, kann das zu Irritationen führen und die sogenannte Reiseübelkeit oder Reisekrankheit auslösen. Neben der Übelkeit sind Erbrechen, Benommenheit, Schläfrigkeit und Schwindel die möglichen Folgen.

Unser Tipp: Um der Reisekrankheit vorzubeugen, reichen meist schon einige wenige Tricks aus. So kann es helfen, während der Fahrt nach vorne zu schauen, das Fenster für frische Luft zu öffnen, auf schweres Essen zu verzichten sowie Minz- oder Ingwerbonbons zu lutschen.

Die wohl häufigste Erkrankung im Urlaub ist Durchfall. Er tritt vor allem beim Verzehr ungewohnter Speisen auf, zum Beispiel zu scharfer oder sehr fettiger Gerichte, oder durch unzureichende Hygienebedingungen am Urlaubsort, wie etwa verunreinigtes Leitungswasser. Akuter Durchfall kann zu einer gefährlichen Dehydration führen, da der Körper schnell viel Flüssigkeit und Salze (Elektrolyte) verliert. Deshalb sollte nicht nur der Durchfall gestoppt, sondern in erster Linie der Verlust von Wasser und Salzen ausgeglichen werden.

Unser Tipp: Um Reisedurchfall vorzubeugen, sollten Sie vor dem Essen sicherstellen, dass alle Speisen gut durchgegart sind. Wählen Sie bevorzugt Früchte oder Gemüsesorten aus, die sich schälen lassen, um Kontakt zu Leitungswasser zu vermeiden. Verzichten Sie zudem auf Getränke mit Eiswürfeln und verwenden Sie zum Zähneputzen Trinkwasser. Ihre Reiseapotheke sollte für alle Fälle immer eine Bandbreite an Medikamenten beinhalten, die bei Magen-Darm-Beschwerden helfen. Dazu zählen Mittel gegen Durchfall, Glukose-Elektrolyt-Lösungen, um den Flüssigkeits- und Salzhaushalt im Körper zu normalisieren, und auch Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen.

Zeigt her Eure Füße – Schutz vor Fußpilz und Verletzungen!

Im Sommer ist barfuß laufen angesagt – ob am Pool oder im Hotelzimmer. Aber Achtung: Dort, wo sich viele Menschen barfuß aufhalten, ist die Gefahr groß sich mit einem Pilz anzustecken, der für juckende, brennende Füße sorgt. Aber nicht nur die Infektion mit Fußpilz ist ein Risiko – auch am Strand oder im Meereswasser können Gefahren für die Füße lauern, so zum Beispiel scharfe oder spitze Steine, Scherben oder Muscheln, die Schnittwunden verursachen können.

Unser Tipp: Schützen Sie Ihre Füße durch Badelatschen oder Badeschuhe. Auch das sorgfältige Abtrocknen der Füße – besonders zwischen den Zehen – kann Pilzinfektionen vorbeugen. Bei einer Schnittverletzung sollte die Wunde umgehend mit sauberem Wasser ausgespült und mit einem Wundheilmittel und Verbandmaterialien versorgt werden. Wichtig ist, dass keine Keime und kein Schmutz in die Wunde eindringen können, um einer Infektion vorzubeugen. Bei größeren oder optisch auffälligen Schnittverletzungen sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Und: Auch Blasenpflaster gehören in die Reiseapotheke! Denn bei Wanderurlauben oder Städtetrips werden unsere Füße teilweise stark beansprucht – hier kann es schnell dazu kommen, dass wir uns eine wunde Stelle oder Blase laufen.

Gut gegen die Sommergrippe wappnen

Husten, Schnupfen, Hals- und Ohrenschmerzen sind Krankheitszeichen, die uns nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer zu schaffen machen können. Besonders in Flugzeugen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Gefahr, sich mit Erkältungserregern anzustecken hoch, da diese von Mensch zu Mensch übertragen werden. Hinzu kommt die kühle Luft der Klimaanlagen, der man in warmen Ländern in fast jedem geschlossenen Raum ausgesetzt ist. Aber auch lange Aufenthalte im Swimmingpool und das Tragen feuchter oder verschwitzter Kleidung können dafür sorgen, dass Erkältungserreger ein leichtes Spiel haben.

Unser Tipp: Um sich gegen eine Sommergrippe zu wappnen, sollten Sie darauf achten, Unterkühlungen – etwa nach dem Baden oder durch zu luftige Kleidung am Abend – zu vermeiden. Darüber hinaus hilft regelmäßiges Händewaschen, das Infektionsrisiko zu verringern. Natürlich dürfen auch Medikamente gegen Erkältungsbeschwerden in keiner Reiseapotheke fehlen, falls es Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch mal erwischt.

So können Sie die Sonne unbeschwert genießen

Zwischen zarter Sommerbräune und starkem Sonnenbrand können oftmals nur ein kurzer Zeitraum liegen, in denen nicht auf den richtigen Sonnenschutz geachtet wurde.

Ein Sonnenbrand äußert sich durch eine Rötung der Haut, zu der sich auch Brennen und Jucken gesellen können. Genießt man ein zu langes Bad in der Sonne, ohne entsprechenden Schutz, kann die Wärme der intensiven Sonneneinstrahlung ebenfalls zu einer Weitung der Blutgefäße im Hirn und dessen Anschwellung – im Volksmund bekannt als Sonnenstich – führen. Betroffene leiden als Folge unter Schwindel, Kopfdruck und
-schmerzen, Übelkeit und eventuell Erbrechen.

Unser Tipp: Ein Schattenplatz und eine Kopfbedeckung beugen den Risiken von zu starker Sonneneinstrahlung vor. Zusätzlich sollten Sie sich gut mit Sonnenschutzcreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor eincremen und vor allem drauf achten, dass keine Stellen beim Cremen vergessen werden. Hat die Sonne doch einmal stärker als erwartet zugeschlagen, helfen spezielle Cremes gegen leichte Verbrennungen und das Kühlen der Hautpartien. 

Um einen Sonnenstich zu behandeln sollten Sie Ihren Kopf mit einem feuchten Tuch kühlen und sich vor allem viel Flüssigkeit zuführen. Bei anhaltenden und starken Beschwerden ist jedoch ein Arztbesuch ratsam.

Badelust statt Blasenfrust auf Reisen – so geht’s

Blasenentzündungen sind auch im Sommer keine Seltenheit. Gerade das dauernde Tragen nasser Badebekleidung begünstigt Harnwegsinfekte, da sich Bakterien in dem hier herrschenden feucht-warmen Milieu wohlfühlen und der durch die Nässe ausgekühlte Körper anfälliger für Infekte ist. Eine Blasenentzündung macht sich durch verstärkten Harndrang bemerkbar, sowie durch Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen.

Unser Tipp: Das Wechseln der Kleidung nach dem Baden im Meer oder Pool ist oberstes Gebot. Auch bei hohen Temperaturen kühlt die Haut unter nasser oder feuchter Kleidung schnell aus und schwächt das Immunsystem. Zudem befinden sich im Wasser oft Keime und Bakterien, die eine Blasenentzündung begünstigen können.

Hilfe zur Vermeidung und Behandlung von Insektenstichen

Kaum wird es wärmer, beginnen Mücken, Bienen, Wespen und andere Plagegeister herumzuschwirren oder zu kriechen, zu beißen oder zu stechen. Zwar sind Insektenstiche unangenehm, aber meist harmlos – doch bei einer allergischen Reaktion kann ein Stich gefährlich werden. Daher sollte jeder Allergiker ein auf ihn abgestimmtes Notfallset bei sich haben. In besonders schweren Fällen, empfiehlt es sich dringend, schnell einen Arzt aufzusuchen. Ebenso können Insekten tropischer Länder, zum Beispiel dort beheimatete Mücken, schwere Krankheiten wie Malaria oder Gelbfieber übertragen.

Unser Tipp: Ist eine Reise in tropische Gebiete geplant, sollten Sie sich im Vorfeld mit Ihrem Arzt über sinnvolle oder erforderliche prophylaktische Maßnahmen beraten. Am Urlaubsort selbst kann das Risiko für Insektenstiche durch das Tragen von heller Kleidung, vorwiegend mit langen Ärmeln und Hosenbeinen, gesenkt werden. Zusätzlich sollten Sie auf süßlich duftende Parfüms sowie Duschgele verzichten, da sie Insekten anziehen. Im Falle eines Stichs, können Cremes oder Salben helfen, die Schwellung und den Juckreiz abklingen zu lassen.